Ein Besuch in der kleinsten Landkreisgemeinde lohnt sich

 

Kommunalwahl Politischer Rundgang durch das Golddorf Gestratz

 

Gestratz - Dass Gestratz immer eine Reise wert ist, konnten am vergangenen Samstag - 29.02.2020 - die Kreistagskandidaten der CSU mit ihren Begleitungen erleben. Zusammen mit dem CSU-Ortsverband Argental hatten Ingrid Kirchmann und Hans Buhmann unter dem Motto „Wir – vor Ort – mittendrin“ zu einem politischen Rundgang durch ihr Golddorf Gestratz geladen. Nach einem klingenden Denkanstoß im „Denkmal an Kaffee“ und der Begrüßung durch die Ortsvorsitzende Margret Mader ließ Bürgermeister Hans Buhmann die zahlreichen Gäste aus dem ganzen Landkreis an den Erfahrungen aus vier Jahren Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilhaben.

Nach einigen Informationen über das sanierte Kaplanhaus, in dem sich das „Denkmal an Kaffee“ befindet und den historischen Gestratzer Ortskern startete die Gruppe ihren Spaziergang in Richtung Grundschule. Dort erfuhren die Besucher nachdenklich machende Fakten aus dem Libanon. Die dortige extreme Flüchtlingssituation hat die Gemeinde Gestratz 2017 bewogen, zusammen mit den Gemeinden Amtzell, Heimenkirch, Hergatz und Opfenbach am Entwicklungsprojekt „Kommunales Know-how für Nahost“ des Bundesentwicklungsministeriums teilzunehmen und in Zusammenarbeit mit der Grundschule Laubenberg die „Zeltschule Allgäu“ in Bar Elias für 150 syrische Flüchtlingskinder zu bauen.

Auf dem Weg zur Pfarrkirche St. Gallus wurde unter den Besuchern interessiert über das Thema Friedhofsgestaltung diskutiert. Besonderes Interesse erweckte dabei das Angebot von integrierten Urnengräbern im alten Friedhofsteil. In der Pfarrkirche angekommen, schlug die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Ingrid Kirchmann den Bogen von den kunsthistorisch wertvollen gotischen Fresken über das aktive Kirchen- und Glaubensleben in Gestratz zu neuen Impulsen und großen Vorteilen, die das Zusammenarbeiten in einer Pfarreiengemeinschaft mit sich bringt.

Die letzte Station des Rundgangs stellte die Argenhalle, die „gute Stube“ Gestratz‘, dar. Hier informierte Margret Mader über das Familiennetz Argental und das Bürgermobil Argental, das als neues Projekt der Argentalgemeinden in den Startlöchern steht. Zum Abschluss betonte Landrat Elmar Stegmann die Wertigkeit der kleinsten Landkreisgemeinde und zeigte sich stolz ob des außergewöhnlichen Gestratzer Engagements. In seinem Ausblick warb er für eine Fortsetzung der sehr erfolgreichen und nachhaltigen Kreistagspolitik der vergangenen Jahre und im Bereich ÖPNV für passgenaue lokale Konzepte.

Bei einem abschließenden Weißwurstfrühschoppen gab es für alle Kandidaten und Gäste nochmal ausreichend Gelegenheit, sich über das Gehörte und Gesehene auszutauschen. So klang der informative und unterhaltsame Vormittag genauso stimmungsvoll aus, wie er begonnen hatte.

 

Bericht: Ingrid Kirchmann

Fotos: Thomas Linzner

Mobilität wird auch in Zukunft ein spannendes Thema sein.

 

Opfenbach - Am Donnerstag 27.2.2020 bestand in Opfenbach die Gelegenheit, sich aus erster Hand zum Thema Entwicklungen zur Mobilität im Landkreis Lindau zu informieren. Der CSU-Ortsverband unter der Leitung von Gerhard Reich und Stefan Straub organisierte die Veranstaltung mit der Überschrift „Zukunft der Mobilität im Landkreis Lindau“. Walter Müller der ortsansässige Logistikunternehmer und Landrat Elmar Stegmann waren als Gastredner im St-Anna-Haus und gaben spannende Einblicke in verschiedene Aspekte zum Thema des Abends.

 

Müller, auch privat im Ort Opfenbach wohnhaft, berichtete von seinem Engagement für alternative Antriebe in seinem Logistikunternehmen. Verschiedenste Technologien wurden in den vergangenen Jahren in seiner Fahrzeugflotte auf ihre Praxistauglichkeit hin überprüft, und wichtige Erfahrungen im Umgang mit den Antrieben von morgen gesammelt. Nur wenige im Ort wissen auf welch hohem Innovationsniveau Müller hier branchenweit mit seinem inzwischen über 800 Mitarbeiter zählenden Unternehmen aktiv ist. Angefangen über die Hybridtechnologie über den nun schon seit mehreren Jahren, Kilometern, und Tonnen von CO2-Einsparungen hinweg betriebenen, rein elektrisch angetriebenen Schwerlast-LKW im täglichen Nahverkehr, setzt er nun zum Sprung in die Wasserstofftechnologie an.

 

Müller stellte ein weit fortgeschrittenes Projekt aus der Schweiz vor, das er auch bei uns im Landkreis Lindau realisiert sehen will. Ein Konsortium mehrerer Firmen hat dort ohne staatliche Fördermittel begonnen ein Wasserstofftankstellennetz aufzubauen. Mit Wasserstoff an Bord kann selbst der Schwerlastverkehr völlig emissionsfrei die notwendigen Reichweiten für die Fernstrecken erreichen. Stromerzeugende Brennstoffzellen in Verbindung mit Elektroantrieben sind nach Müllers Überzeugung der Antrieb der Zukunft. Noch in diesem Jahr kommen die ersten Brennstoffzellen-LKW auf den Markt. Müller will auch hier wieder einer der ersten mit solch einem Fahrzeug in seiner Flotte sein. Zum ersten mal in der Öffentlichkeit bekannte er sich zu seinem Ziel, seine komplette Fahrzeugflotte bis zum Jahr 2030 auf CO2-Neutralität umgestellt zu haben.

 

Landrat Stegmann zeigte sich ebenfalls begeistert von der Innovationskraft der Spedition Max Müller und berichtete nachfolgend von den Neuerungen zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) die im Landkreis auf den Weg gebracht wurden und nun in naher Zukunft erste Wirkung entfalten sollen. So soll bereits in der Folgewoche (in dieser Woche) ein vollständig elektronisches Ticket-System zum bargeldlosen Fahren im Regionalbus vorgestellt werden. Damit könne ab sofort per Chipkarten-Kontakt, später auch per Handy-Kontakt (NFC-Technik), beim Ein- und Aussteigen automatisiert der Fahrpreis berechnet und monatlich automatisch abgerechnet werden. Weitere Informationen unter www.bodo-ecard.de

 

Ebenfalls kündigte er die Erhöhung der Taktzeiten, insbesondere an Wochenenden und in den Abendstunden zum Fahrplanwechsel im Juli an. Eine nochmalige Steigerung des Angebotes wird ab 2023 greifen, wenn die neuen Bahnhaltepunkte (Hergensweiler, Schlachters, Weißensberg, Oberreitnau, Aeschach) und die vollständige Elektrifizierung der Bahnstrecke Lindau-München in Betrieb sein wird. Hinsichtlich des Ausbaus des Radwegenetzes berichtete Stegmann von einer abgeschlossenen, kreisweiten Bestandsaufnahme zweier CSU-Kreisräte und der in Ausarbeitung befindlichen Ausbaukonzeption von einer renommierten Beratungsgesellschaft für Radwegenetze.

 

In der nachfolgenden Diskussion gab es nicht nur Fragen zu den Mobilitätsthemen der Referenten sondern auch zu anderen Themen im Landkreis zu denen Landrat Stegmann gerne Auskunft gab und Stellung bezog. Unter anderem wurden aufgrund des Brennpunktes „Ortsumfahrung Opfenbach“ die regionale Verkehrsentwicklung oder auch eine Frage zur Verlegung der Antonio-Huber-Schule in Lindenberg diskutiert.

 

Der letzte Programmpunkt gab den Opfenbacher Besuchern die Möglichkeit die Kandidaten der CSU-Kreistagsliste näher kennen zu lernen, die sich in kurzen Statements persönlich vorstellten.

 

Bericht und Foto: Stefan Straub

Bericht über die Veranstaltung zur Kommunalwahl in Röthenbach

 

Politische Informationen und Unterhaltung garantiert!

 

Röthenbach: (mm) Die neuen Räumlichkeiten im Gasthaus Post waren fast zu klein, um allen Gästen beim gemütlichen Beisammensein der CSU Ortsverbände Argental, Oberreute und Stiefenhofen einen Platz anbieten zu können.

Noch bewegt von der am Vormittag stattgefundenen Trauerfeier für Theo Bihler begrüßte die Ortsvorsitzende Margret Mader ihre Gäste. Menschen wie Theo Bihler einer war, mit Rückgrat, mit Visionen für die Gestaltung und Entwicklung einer Gemeinde oder des Landkreises und dem entsprechenden Durchhaltevermögen sie in die Tat umzusetzen, das seien Eigenschaften, die in der Kommunalpolitik benötigt würden. Die CSU Kreistagskandidatenliste entspreche diesem Anspruch. Junge und erfahrene Kandidat/Innen finden sich darauf, ebenso sind sehr unterschiedliche Berufssparten und Tätigkeiten im Ehrenamt abgebildet.

 

Landrat Stegmann stellte seine Schwerpunkte für die zukünftige Legislatur vor und bekräftigte, dass man gut aufgestellt sei für die kommenden Jahre. Das Landratsamt wolle als Unterstützer für die Vereine agieren und die Digitalisierung im Hause voranbringen, um den Bürger/Innen den Zugang zum Amt zu erleichtern. Erfreulich sei der Schuldenabbau im Landkreis bei gleichzeitiger Investition in die Bildungseinrichtungen. Die nächsten zwei Großprojekte Antonio-Huber-Schule und Berufsschulzentrum sind in den Fokus gerückt.

 

CSU Kreisverbandsvorsitzender Uli Pfanner sprach von dem Wunsch in großen Teilen der Bevölkerung, der ÖPNV müsse billiger werden. Pfanner verwies darauf, dass manches wünschenswert sei, aber eben von irgendwoher finanziert werden müsse. Völlig unsinnig, so seine Meinung, ein 100 €-Ticket einzuführen und dann die bereits gewährten Zuschüsse für den Schülerbeförderungsverkehr an den Freistaat Bayern zurückzahlen zu müssen.  Es müsse auch jedem klar sein, dass eine Verbilligung des Busfahrens in diese Richtung dem Landkreis ca. 5 Millionen € pro Jahr kosten würde. Ob da wohl die Bürgermeister mitgehen würden - dies belastet ja wieder die Kreisumlage - ist sehr fraglich. Besser wäre es deswegen, das Geld in zusätzliche Fahrten für die Abendstunden und in eine bessere Vertaktung zu investieren. Wichtig sei auch die gute Lesbarkeit und Verständlichkeit der Fahrpläne an den Bushaltestellen.

 

Landtagsabgeordneter Eric Beißwenger ging auf das aktuelle Thema „Brexit“ ein und machte deutlich „die heimische Wirtschaft spürt bereits die Auswirkungen“. Zweites Thema „Landwirtschaft“: Die Bauern haben es schwer. In das gleiche Horn stießen auch die Kreisbäuerin Sonja Müller und Landschaftspflegeverbandsvorsitzender Christian Lingg bei ihrer Vorstellung der Kandidatenrunde.

 

Vom jungen und frischgebackenen Papa Ralf Arnold bis zur erfahrenen Kreisrätin Daniele Kraft begründeten eine ganze Reihe Kreistagskandidat/Innen ihre Motivation, sich zur Wahl zu stellen. Auch das „C“ im Parteiname habe seine Berechtigung, wie Ingrid Kirchmann aus dem Golddorf Gestratz betonte.

 

Zwischendurch immer wieder der unterhaltende Part mit Musikstücken auf der Steirischen, von Magdalena vorgetragen und Gedichten von Heimatdichterin Kathi Maurus, die Margret Mader zum Besten gab.

Fanny Fink, die älteste unter den Anwesenden, ließ es sich nicht nehmen, über den Schneemann zu schmunzeln, der im Tauwetter dahinschmilzt oder den Lichtmesstag als Grundlage für ein Sinnieren über das Dienstbotenleben und dem früheren Wechsel an diesem besonderen Tag zu erzählen.

Insgesamt ein sehr gelungener und heiterer Nachmittag trotz ernster anstehender Aufgaben. Margret Mader spannte am Schluss der Veranstaltung noch einmal den Bogen zur zukünftigen Kreistagspolitik und untermauerte die Bemühungen des Grünenbacher Bürgermeisters Markus Eugler in Kooperation mit dem Familiennetz Argental, ein zukunftsfähiges Konzept für die Seniorenmobilität in den Randgemeinden zu erarbeiten.

Pressebericht über die Wahlveranstaltung des CSU-Kreisverbandes in Wohmbrechts

 

Hergatz (er) „Der ÖPNV ist ein zentrales Thema im Landkreis“, bekräftigte Landrat Elmar Stegmann bei einer Wahlveranstaltung des CSU-Kreisverbandes in Wohmbrechts. Dies gelte besonders für die Gemeinde Hergatz, die an wichtigen Verkehrswegen liege. Neben dem Knotenpunkt im Schienenverkehr kreuzten sich hier zwei Bundesstraßen und mehrere Kreisstraßen. Dem Ausbau des Radwegenetzes zur Verbesserung der Verkehrssicherheit komme daher besondere Bedeutung zu.

 

Die Elektrifizierung der Bahnstrecke über Memmingen nach München sei ein „Quantensprung“, der die Züge umweltfreundlicher, mit weniger Lärm und Abgasen verkehren lasse. Die fünf zusätzlichen Bahnhalte zwischen Hergatz und Lindau sollten zwar eine Entlastung im Hergatzer Bahnhofsumfeld bringen, gleichwohl hielt der Landrat mehr Parkplätze für dringend nötig. Der Landkreis sei wie auch in Röthenbach bereit, sich hier finanziell und bei der Abstimmung mit der Bahn einzubringen. „Ein Durchstich unter den Gleisen, wie von Eberhard Rotter bereits vor Jahren angeregt, ist auf jeden Fall sinnvoller als ein neuer Steg!“

 

Stegmann bekannte sich klar zu den zwei Feuerwehrhäusern, die derzeit in Wohmbrechts und Maria-Thann gebaut würden und lobte die Tätigkeit der Blaulichtorganisationen und der vielen Vereine im Landkreis. „Wir wollen Vereinsvorstände schulen und die Ehrenamtlichen auch bei bürokratischen Hürden nicht allein lassen!“ Nachhaltigkeit bei der medizinischen Versorgung beweise der Landkreis durch den Erhalt der beiden Kliniken in Lindau und Lindenberg. Die defizitäre Kurzzeitpflege werde durch einen Pauschalbetrag pro Bett gefördert.

 

Der Landrat bekannte sich klar zur Unterstützung der bäuerlichen Familienbetriebe im Landkreis und wies auf den unverzichtbaren Beitrag der Landwirtschaft auch im Bereich der Landschaftspflege hin. Er freue sich,  dass neben Kreisobmann Elmar Karg, der bereits seit zwölf Jahren im Kreistag sei, mit der Kreisbäuerin Sonja Müller und dem Vorsitzenden des Maschinenrings, Christoph Lingg, sich weitere maßgebliche Landwirtschaftsvertreter auf der Kreistagsliste  der CSU sich um ein Mandat bewerben. „Unsere Kandidaten sind im Ehrenamt engagiert und bewährt“, hob Kreisvorsitzender Ulrich Pfanner bei deren Vorstellung hervor.

 

In der Diskussion, an der sich auch Gemeinderäte zu Wort meldeten, beklagten Anlieger die extreme Verkehrsbelastung in der Bahnhofstraße und forderten mehr Stellplätze für ein dort geplantes Wohnbauprojekt. Stegmann verwies auf die Planungshoheit der Gemeinde, die entsprechend tätig werden müsse. Es gelte die Parksituation auch für Busse zu entzerren,  um das Umsteigen am Bahnhof zu verbessern. Das Landratsamt werde die Gemeinde weiterhin rechtsaufsichtlich beraten und er selbst wolle in Gesprächen mit Gemeinde und Bahn auf eine vernünftige Situation hinwirken.

Pressebericht über die Auftaktveranstaltung des CSU-Kreisverbandes in Maierhöfen

 

Maierhöfen (er) Eine Lanze für nachhaltige Politik, die sich langfristig orientiert und nicht auf kurzfristige Versprechen setzt,  brach Landrat Elmar Stegmann bei der Auftaktveranstaltung des CSU-Kreisverbandes zur Kommunalwahl, die traditionell im östlichsten Teil des Landkreises, in Maierhöfen, stattfand. Auch Kreistagskandidatinnen und -Kandidaten stellten sich den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern des Frühschoppens zur Diskussion.

Nachhaltig sei, so der Landrat, dass der Landkreis seine Verschuldung seit 2008 von über 40 Millionen Euro auf unter 10 Millionen reduziert und dennoch fast alle Schulen in seiner Trägerschaft auf Vordermann gebracht habe. Die Investitionen in Schulen und Turnhallen werden mit dem Neubau der Antonio-Huber-Schule in Lindenberg und des Beruflichen Schulzentrums in Lindau weitergeführt werden. Nachhaltig handele der Landkreis auch beim Umwelt- und Klimaschutz. So seien ein Landschaftspflegeverband gegründet worden, der Zuerwerbsmöglichkeiten für Landwirte biete, und bereits vor acht Jahren ein Klimaschutzkonzept aufgestellt worden.

„Beim Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wollen wir besser werden“, kündigte Stegmann an, „aber das geht nicht von heute auf morgen!“ Eine Beratungsfirma aus der Schweiz habe ein neues Buslinienkonzept erstellt, das der Kreistag bereits beschlossen habe. Die vollständige Umsetzung dauere allerdings noch drei Jahre, da der Großteil der Linienkonzessionen erst 2023 ausliefen. Neben teils geänderten und zusätzlichen Buslinien beinhalten die Planungen auch verbesserte Anschlüsse an den Bahnhöfen und Busknotenpunkten. „Wir wollen in einem ersten Schritt das Angebot verbessern und erst dann die Preise senken“ bekräftigte der Landrat und wies darauf hin, dass die Einführung eines „100-Euro-Tickets“ den Landkreis fünf Millionen Euro pro Jahr kosten würde.

Zu Beginn der Vorstellungsrunde hob Kreisvorsitzender Ulrich Pfanner hervor, dass die Bewerberinnen und Bewerber für den Kreistag die gesamte Region abbilden und für Zusammenhalt stehen. In der Diskussion zum ÖPNV erinnerte Eberhard Rotter an die Randlage einiger Kreisgemeinden, die zu Nachbarstädten in Baden-Württemberg orientiert seien. Daher müssten die Busse auch grenzüberschreitend verkehren. Die Bürgermeister Martin Schwarz (Maierhöfen) und Markus Eugler (Grünenbach) berichteten von einem geplanten Pilotprojekt im Argental, das sich unter Federführung der Caritas-Sozialstation und mit finanzieller Unterstützung des Landkreises  um Mobilität in Alter kümmern werde. Sie könnten sich Rufbusse oder Anrufsammeltaxis vorstellen.

Margret Mader, Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Argental, verwies darauf, dass die CSU-Kreistagsfraktion bei der Forderung nach Pflegestützpunkten, bei der Erstellung eines Radwegekonzeptes, bei der Verbesserung des ÖPNV und beim Kreishaushalt initiativ geworden sei.

Weitere Themen der Diskussion waren die Bedeutung von Kurzzeitpflegeplätzen, die der Landkreis finanziell fördere, ambulante Pflege, Möglichkeiten des Generationenwohnens in Neubaugebieten, das Verbot von Holzheizungen in manchen Neubaugebieten, der schlechte Zustand vieler Wälder und die teils unfaire Medien-Berichterstattung über die Landwirtschaft.

Die Kreistagskandidaten (v.l.n.r.) Tobias Keck, Hildegard Schweinberger (beide Stiefenhofen), Johannes Buhmann, Ingrid Kirchmann (beide Gestratz) und Christoph Lingg (Oberreute) im Gespräch mit Landrat Elmar Stegmann.